Einer der wichtigsten Schritte beim Podcast produzieren ist das Hochladen. Selbst die perfekte Folge bringt nichts, wenn die Hörer sie nicht auf den richtigen Plattformen finden. Für einen erfolgreichen Start brauchst du nicht nur gute Inhalte, sondern auch eine durchdachte technische Vorbereitung.
Erster Schritt: einen Podcast-Kanal anlegen
Um deine Show zu starten, legst du zuerst einen Podcast-Kanal bei einem Podcast-Hosting-Anbieter an. Der Host stellt das System im Hintergrund bereit, das deine Folgen speichert und an die verschiedenen Plattformen ausspielt.
Beim Anlegen des Kanals gibst du an:
- den Namen des Podcasts,
- eine Beschreibung,
- das Coverbild,
- die Kategorie,
- Kontaktdaten
Danach erhältst du einen RSS-Feed, das „Rückgrat“ deines Podcasts, den du auf den verschiedenen Plattformen hinterlegst.

Podcast auf Spotify, YouTube und Apple hochladen
Die meisten Hörer nutzen heute die Apps von Spotify, YouTube und Apple, um Podcasts zu hören, dort solltest du also auf jeden Fall präsent sein.
Podcast bei Apple Podcasts hochladen
So funktioniert das Hochladen bei Apple Podcasts:
- Du registrierst dich bei Apple Podcasts Connect.
- Du gibst den RSS-Feed von deinem Host ein.
- Du durchläufst die technische Prüfung
- Nach der Freigabe erscheint dein Podcast automatisch
Das System prüft auch Coverbild, Beschreibungen und das Format der Folgen, achte also darauf, alle technischen Vorgaben zu erfüllen.
Hochladen auf Spotify und YouTube
Auf Spotify veröffentlichst du ebenfalls über den RSS-Feed, während viele ihre Folgen auf YouTube als Video hochladen. Das ist eine hervorragende Möglichkeit, deine visuelle Präsenz zu stärken und ein neues Publikum zu erreichen.
Technische Anforderungen, auf die du achten solltest
Einen Podcast hochzuladen heißt nicht nur, eine Datei hochzuladen. Wichtig sind:
- das richtige Dateiformat (z. B. MP3, WAV),
- gute Tonqualität und eine rauschfreie Aufnahme,
- ein Coverbild in der passenden Größe,
- präzise Titel und Beschreibungen,
- eine konsequente Nummerierung der Folgen
Podcast-Plattformen filtern fehlerhafte oder ungeeignete Inhalte automatisch aus, deshalb ist eine Prüfung vor dem Hochladen entscheidend.
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